Druckresistente Bauweisen von Schwimmerschalter
Welche Schwimmerschalter halten hohe Drücke aus?
Im Einsatz müssen Schwimmerschalter manchmal hohe Drücke aushalten. Da sind Bauteile gefragt die 60 bar, 80 bar oder manchmal über 100 bar bewerkstelligen müssen.
Wie wird diese hohe Druckfestigkeit erreicht?
Sehen wir uns einmal einen Magnetschwimmerschalter an: hier haben wir z..B. zwei Magnetschwimmer die auf einem Leit-/Messrohr mit Reedkontakten im Inneren des Schwimmerschalters sitzen.
Zum einen darf das Material nicht zu weich sein (wie z.B. Schwimmer aus PE Schaum). Hier ist Edelstahl meist die gefragteste Variante,
zum anderen geht es um die Materialstärken und Formen.
Um das Leitrohr braucht man sich bei einer angemessenen Stärke keine Gedanken zu machen, wohingegen der Schwimmer das schwächste Glied in der Kette ist.
Hier ist die Form besonders wichtig: Ein Kugelschwimmer z..B. hält aufgrund seiner Form erheblich höhere Drücke aus als ein vom Auftrieb vergleichbarer Zylinderschwimmer. Da eine Kugel ein absolut symetrischer Körper, mit gleichbleibender Oberflächenspanungen (Schweißnaht unberücksichtigt) ist.
Hinzu kommt die Materialstärke des Schwimmers. Bei einem Druck über 50 bar sollte eine Materialstärke ab 0,6 mm gewählt werden.
Wir geben Ihnen gerne Auskunft darüber, welche Materialstärke den Druck Ihrer Vorgabe stand hält, auch in Hinblick auf die Materialkosten.
Natürlich müssen alle Komponenten die einem hohen Druck ausgesetzt sind, vor Verlassen des Werkes einer Druckprüfung unterzogen werden um die Funktion garantieren zu können.
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