Magnetschwimmer für Füllstandsmessung
Grundlegende Informationen über Magnetschwimmer
Näherungsschalter
Es gibt zweierlei von Arten, wie man mit einem Schwimmer einen bestimmten Flüssigkeitsstand messen kann.
Zum Einen mittels eines Metall-Schwimmer ohne Magnet der angenommen in einem nichtmetallischen Rohr schwimmt. Außen an dem Rohr ist ein sog. Näherungsschalter angebracht, der den Metall-Schwimmer wahrnimmt sobald dieser in die Nähe kommt.
Dieser Näherungsschalter ist so ausgelegt, dass er metallische Objekte erfaßt. Die Funktionsweise ist so, dass der Näherungssensor einen elektrischen "Schwingkreis" aufbaut, sobald etwas metallisches in dessen Nähe kommt wird dieser Schwingkreis gedämpft. Durch diese Änderung kann der Sensor dann ein Signal geben, z.B. 0 oder 1. Da es sich hier um ein sog. Induktionsfeld handelt, nennt man solche Sensoren auch induktive Näherungsschalter.
Es gibt aber auch andere Versionen, die optisch funktionieren.
Zum Zweiten gibt es sog. Magnetschwimmer
Magnetschwimmer (Schwimmer mit eingebautem Magnet)
Ein Magnetschwimmer hat ein eingebauten Magneten, der in der Regel entweder einen Reedkontakt schalten soll, oder als kontinuierliche Füllstandsmessung dient wie z.B. bei der Magnetostrikion.
Funktion mit Reedkontakt:
Ein Magnetschwimmer mit Mittelloch sitz z.B. auf einem Meßstab (Schwimmerschalter), sobald der Magnetschwimmer aufgrund eines sich ändernden Flüssigkeitsniveaus auf gleicher Höhe wie ein Im Meßstab eingebauter Reedkontakt kommt, schaltet dieser Kontakt ein Signal. Der Reedkontakt reagiert nähmlich auf Magnetismus.
Beispiel: Magnetschwimmer

Bei der Magnetostrikion ist es ganz ähnlich, nur dass hier kein Reedkontakt verwendet wird, sondern ein spezieller Draht der durch den ganzen Meßstab geht. Ganz oben, am Kopf der Meßeinheit sitzt eine Elektronik, die kontinuierlich einen elektrischen Impuls durch den Draht schickt. In der Höhe, in der sich der Magnetschwimmer befindet wird durch das Magnetfeld eine Resonanz erzeugt, die wieder durch den Draht nach oben geschickt und ausgewertet wird. Oder anders: Das Magnetfeld wirkt wie eine Art natürliche Wand. Die Messung erfolgt nun so, dass die Zeit gemessen wird zwischen Impuls losschicken und Impuls zurückerhalten.
Auf diese Weise kann man milimetergenau den aktuellen Flüssigkeitsstand ermitteln.
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